Sport im Weltall

Was tun, wenn zwei völlig unterschiedliche Interessen aufeinander prallen?
Fadime und Anna lernten sich in den Osterferien 2014 in der Intensivtherapie kennen. Die eine wollte gern ein Projekt über Sport machen, die andere über das Weltall. Doch statt sich zu streiten, fanden die beiden eine tolle Lösung und es entstand die Gemeinschaftsarbeit „Sport im Weltall“. Für Sportsraketen, im wahrsten Sinne.

Hier lesen Sie Auszüge aus den fantasievollen Geschichten, die die beiden ausgedacht und aufgeschrieben haben. Und das fast fehlerfrei!

Ein Mars auf dem Mars essen

Es war einmal ein talentiertes, verantwortungsvolles Mädchen.
Als sie 16 Jahre alt wurde, ging ihr größter Wunsch in Erfüllung. Plötzlich stand sie auf dem Mars mit einem Mars-Riegel in der Hand.
Sie wusste nicht, wie sie zurück nach Hause gehen konnte und rannte um den ganzen Mars. Da sah sie eine verlassene Rakete und fuhr zur Sonne. Plötzlich entdeckte sie ein Fußballtor und einen Fußball drinnen. Dann spielte sie so lange, bis sie nicht mehr konnte.
Glücklich flog sie mit der Rakete nach Hause

Ende!

Von der Erde bis zur Venus balangsieren

Ich will von der Erde bis zur Venus balangsieren. Es ist ein sehr, sehr langer und gefährlicher Weg.
Ich fange jetzt an. Das Seil ist unglaublich wackelig und elastisch. Ich habe ein schreckliches Gefühl und mich schaudert. Ich denke immer, das ich ins Nichts falle. Ich kann nicht meine Füßen abwenden.

Jetzt bin ich angekommen und ich war so glücklich, dass mir nichts passiert ist.